Wobei man gerade die Panels nicht mal gebraucht kaufen muss, damit sie sich rechnen. Die haben ja oft ewig lange Garantie und laufen noch länger.Das ist richtig. Gebrauchtes hält kalkulatorisch nicht so lange, aber ich bekomme die Kosten auch schneller rein.
Warum 800 Euro für 600 Wp zahlen, die sich in sieben Jahren rechnen, und dreissig Jahre halten, wenn ich für 220 Euro 600 Wp bekommen kann, die sich in 18 Monaten rechnet, dafür vielleicht nur 5 Jahre ,Wandler, bzw 15 Jahre, Panels, hält? Bis dahin hat sich beides längst bezahlt und Gewinn verdient, den ich reinvestieren kann.
Der Wechselrichter hat auch oft 10 Jahre Garantie.Das man mit Chinesienwandlern Pech haben kann, bestreite ich nicht. Ich habe mittlerweile 3 im Einsatz, der erste hält jetzt schon 6 Jahre. Solange der Preis dafür nur ein Drittel des 10 Jahres Qualitätswandlers ist, muss der dreimal solange halten.
Die hat man bei Geräten aus China nicht.
Aber, ich habe in den vergangenen Jahren 3mal umgebaut bzw. erweitert, warum soll ich für mehr als 10 Jahre planen?
Das sollte man sich zumindest gut überlegen. Meiner ist letztes Jahr gestorben und da war ich schon froh, einen von Kostal mit entsprechender Garantie zu haben.Das ist natürlich Pech. Ich gebe zu, ich habe meinem 80 Eurowandler 2 alte PC Lüfter spendiert, die per kleinem DC DC Wandler direkt aus der PV gespeist werden. Kühler hält länger, pro 10 Grad doppelt so lange, weiss man aus der Elektronik.
Beim PV Speicher merke ich (im positiven Fall) nicht mal, dass er da ist.Da der Speicher für mich aber gleich 2 Zwecken dient, Zwischenspeicher für die (eine) Nacht, und Notstrom, merke ich ggf. schon etwas.
Der ist von der Grundidee ja nur dafür da, um die PV-Anlage wirtschaftlicher oder grüner zu machen.Wirtschaftlicher macht ein Speicher den Strom auf keinen Fall, davon muss man sich mal grundsätzlich verabschieden.
Und Grüner damit auch nicht.
Ein Speicher hilft, die Eigenversorgung zu erhöhen, oder die Autarkie, wie immer du das nennen willst.
Die Grundrechnung ist ganz einfach. Rechne die Kosten des Akkus geteilt durch die vorhersagbare Zyklenzahl deines Akkus, mal Kapazität, und die bekommst die Kosten pro kWh, die du "durch den Akku hindurch" schickst. Diese Kosten musst du auf den Gestehungspreis deiner PV draufschlagen.
Solange das Ergebnis noch unter den Kosten des Versorgers liegt, ist es noch wirtschaftlich. Liegt es drüber, kostet dich der Akkustrom also mehr als der Versorgerpreis, zahlst du drauf. Wenn man das aus konzeptionellem Grund, z.B. Autarkie Wunsch macht, ist auch garnichts dagegen einzuwenden.
Und das ist auch das, wo ich langfristig hin will, Notstrom für lau.