Hallo,
von mir ein kurzer Zwischenbericht zum Betrieb des AHED BMS.
Das BMS und ergänzende Komponenten kam, bestens verpackt, vor etwa 3 Wochen.
Es ist BMS kleiner als erwartet und macht, durch die offene Bauweise einen filigranen, fast zerbrechlichen Eindruck. Dem ist aber nicht so.
Der Einbauanleitung folgend, ist mit Ausnahme des Aufsteckens der Steuerungsplatine auf die Shuntplatine, der Einbau auch nicht anders als bei anderen BMS an einer DIY Batterie.
Da ich aus Platzgründen das BMS oberhalb des Batteriekörpers platziert habe, werde ich noch ein Gehäuse zu Schutz anbringen.
Weil ich Anfangs noch keine Bluetooth-Verbindung am laufen hatte und mir eine, über die Ferne funktionierende Steuerung fehlt, habe ich meine vorhandene Batterie (304 AH) mit der neuen Batterie (314 Ah) parallel verbunden.
Die Steuerung des Inverters läuft noch über eine Modbus-Steuerung der Bestandsbatterie.
Die Spannungskalibrierung des JK-BMS wurde an die Spannung des AHED BMS angepasst,
wobei die Batteriespannung des Inverters nun etwa 800mV höher angezeigt wird.
Bisher zeigen sich diesbezüglich keine “Schwierigkeiten”.
Die Visualisierung der neuen Batterie über die Buetooth-Webseite ist schon beeindruckend. Für mich vielleicht etwas zu wissenschaftlich, aber wenn jemand genau wissen will, was da in den Zellen vor sich geht, erscheint mir das ein sehr gutes Instrument zu sein.
Mangels Sonnenscheindauer konnte die neue Batterie noch nicht vollgeladen werden, daher fand bislang noch keine 100% SoC Kalibrierung statt.
Die beiden parallen Batterieblöcke geben und nehmen unterschiedliche Strommengen auf. Besonders auffällig war dies beim Laden, nahe am 100% Soc-Füllstand.
Siehe Bild (Anzeige Bestandsbatterie). Von der Gesamtleistung von 1.721 kW fliesen nur 20,25 Watt in die Bestandsbatterie.
Sehr, sehr zweckmäßig finde ich die Möglichkeit einen kleinen Touchscreen anzuschließen, der alle aktuellen wesentlichen Werte zeigt.
Alles Gute für´s neue Jahr.




