Mehr oder weniger schon...
Hallo ich hätte folgende Frage:
ich möchte mir einen Multiplus 2 48V 3000 kaufen und nur als ESS konfigurieren ohne Verbraucheranschluss an AC-Out. Somit sollten dann beim Wechselrichterbetrieb bei max. Leistung von 3.000W = 13A und bei einer max. Batterieladeleistung von 2.400W = 10.5 A fließen.
Den Multiplus würde ich dann mit einer separaten Zuleitung mit FI LS von Hausanschluss (durch den Elektriker) anschließen lassen und da sollten dann 25A reichen, 16 denke ich ist zu knapp. 32A scheinen mir da etwas überdimensioniert. Wie gesagt immer ohne AC-Out Anschluss.
Ist das sinnvoll und welche Characteristik ist für den FI zu empfehlen?
Vielen Dank vorab.
Also bei mir ist genau das Verhalten wie oben von tobedefined oben beschrieben. Keine Batterie dran, weil die beim Hochwasser abgesoffen sind. Habe die 5000 er wieder in Betrieb genommen wollte sie konfigurieren und nach ca 1 min fliegt die Sicherung (B32 A). Dabei fällt mir auf, dass ein Gerät 230 V anzeigt und die beiden anderen 223 und 225 V.
Mit Batterie ist das Problem nicht. Aber derzeit habe ich leider keine.
Gut dass ich diesen Thread gefunden habe. War schon am Verzweifeln.
Stefan
Dein LS Schalter ist ein Leitungsschutzschalter. Also solltest du den nach Dimensionierung der Leitung auswählen. Im Kurzschlussfall fließt normalerweise immer genug Strom um einen LS Schalter auszulösen. Wenn aber die Leitung nicht zum LS Schalter passt brennt die Leitung durch ohne dass der Schalter auslöst.
Es gibt von Victron ein sehr schönes Dokument wiring unlimited, in welchem die Verkabelung der Victron Geräte gut beschrieben ist. Wenn ich mich richtig erinnere empfiehlt Victron ne 32 A Absicherung wegen der Ströme die über den ACout1 dazukommen können.
Stefan
@stefanelo Hallo Stefan,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann nehme ich eine 32A Absicherung, wie es Victron empfiehlt. Den Rest soll dann der Elektriker machen.
vG Ardunas
Hallo,
ich hänge mich mit meiner Frage mal hier hinten dran, um keinen neuen Threat zu eröffnen.
Arbeitet der Multiplus Netz parallel im ESS noch korrekt, wenn er an einer Unterverteilung hängt, z.B. Garage, die 20 m vom Hauptverteiler entfernt ist? Da dürfte es ja einen Spannungsabfall zur Hauptverteilung geben.
Oder "drückt" der Multi dann die Energie für die Waschmaschine im Keller ins Hausnetz, wie es ihm der Zähler mitteilt?
Ok, blöde Frage. So muss er ja immer arbeiten.
Sofern du ein kompatibles Smart Meter hast, gibt es dem MP2 vor, wieviel Strom er einspeisen soll. Dabei spielt es keine Rolle, wo der MP2 installiert ist. Der Spannungsabfall ist zu vernachlässigen.
Danke für die Bestätigung €Timbo,
das ist mir dann auch selbst klar geworden, kann ja nicht anders sein.
Verstehe ich noch nicht, zumindest nicht für das Kabel vom AC-Out zur Sicherung.
In deinem Beispiel könnten 10A vom AC-In und 32A vom Multi kommen -> Warum muss das Kabel die 42A nicht tragen können? Hätte erwartet das im Kurzschlussfall dieser Strom fließen kann und das Kabel dann nicht brennen sollte. Oder ist im Multi gar keine Sicherung, der liefert fröhlich die 32A und man ist froh wenn das Kabel endlich abgebrannt ist?
Hallo Rudi, wieviel Ampere der MultiPlus liefern kann ist für den Leitungsquerschnitt hinter einem passend dimensionierten LSS völlig unerheblich. Wenn z.B. unmittelbar am AC‑out des MultiPlus ein 10‑A-LSS sitzt, darf dahinter natürlich eine 3×1,5‑mm²-Leitung liegen. Für deren Überlastschutz ist es egal, ob der MultiPlus theoretisch 42A oder noch viel mehr bereitstellen könnte.
Anderes Beispiel um das klarzumachen ist dein Hausanschluss, der kann ja je nach Vorsicherung 35 A, 50 A oder 63 A liefern. Trotzdem gehen vom Zählerschrank bzw. der Unterverteilung auch 1,5‑mm²-Leitungen ab. Die sind dann aber mit 16 A oder niedriger abgesichert.
. Viele Grüße Ralf
