Deye WR soll tasmota Lesekopf am EVU Zähler auslesen / doch CTs genommen

Hab den Deye 12KW Hybrid heute eingeschaltet. Damit er demnächst die Ladung der Batterien regeln kann, benötigt er die Import/Export-Daten.
Die werden schon von der Wallbox ausgelesen, nur wie es der Deye könnte, finde ich nicht heraus, hab kein Thema hier dazu gefunden...

Der Tasmota-ESP8266 ist im LAN über seine IP erreichbar. HTTP-Api ist eingeschaltet.
Was muss ich tun, damit der Deye auch die Daten abholt ? Habe noch ein Protos-p11 RS485 -> LAN Adapter vom ehemaligen SDM630 Einbau hier liegen. Kann das den Deye ins Lan bringen?
Und wie stell ich die Abfrage im Deye ein?

Bitte um eine Tipp.

Hast Du keinen Smartmeter installiert?

nein, kein SmartMeter. Der SDM630 ist ausgebaut, der war zu ungenau.
Da tasmota / Sonoff / RS485 u.s.w. eigentlich Standards sind, dachte ich es geht so mit Software.
Irgendwie...

Ohne einen µP und eine eigene SW wirst du dein Problem nicht fixen können.

Für den SDM630 sind die ModBUS Parameter spezifiziert. Was beim Tasmota_ESP8266 bekannt ist weiss ich nicht.

Grundlegend sieht eine SW so aus:

= auslesen Tasmota

= Convertierung rechnen

= Ausgabe bereit stellen gemäß SDM630 ModBUS Registern

Braucht keinen “dicken” µP da überschaubarer Rechenbedarf und Wiederholrate. (bei meinem Inverter wird all 100msec ein ModBUS-Datensatz abgefragt.

Es kann schon ohne Proz. gehen, meine Wallbox macht es ja schon.
Die fragt über, ich glaube, HTTP und json irgendwie direkt tasmota (ESP8266) ab.
Dabei kann man für alle relevanten Daten den Code eintragen, wie tasmota die Abfrage haben möchte. So etwas könnte es auch in dem Deye geben, weil sehr flexibel.
Wäre sicher ein Verkaufsargument für Deye....

Heißt was genaues weiss ich nicht.

HTTP und JSON geschieht auf Ethernet und WiFi Ebene.

Von Deye zum SDM630 wird RS485 mit ModBUS genutzt. Ein “simples” Register mit Binärdaten basierendes Protokoll.

Da sind Welten dazwischen. Ob der Deye auch über HTTP steuerbar ist musst du der Doku entnehmen. (ich habe keinen Deye) Ich rieche nur, einfach wird auch der Weg nicht

ok, dann bist du eh der Falsche für dieses Thema. Ich hatte nach einem Tipp gefragt wie der Deye WR als Modbusgerät den Strom- Im-und Export über einen Adapter wie den P11 an meinem Zähler abfragen kann?
Hintergrund ist, dass ich mit dem P11 ein SDM630 in mein LAN gebracht hatte und den Strom- Im-und Export mit ioBroker verwendet habe und meine openWB Wallbox die Daten für Überschußladen abgefragt hatte.
Der SDM630 hat jedoch andere Werte ermittelt als die mME vom gMSB. Und die Abweichungen sind nicht linear, sondern bei kleinerem Verbrauch extrem ungenau und bei hohem Strom fast korrekt. Deshalb kann man auch keinen Faktor ableiten, der zu jeder Jahreszeit passt.
Außerdem hab ich durch Erweiterungen nicht viel Platz in der Verteilung.
Das sind die Gründe für den Ausbau des SDM630.
Mein Plan ist es, den Deye über den P11-Adapter ins LAN zu bringen. Dann kann er den Zähler direkt abfragen ohne Umwege über Rechner e.t.c.
Wenn das nicht möglich ist, bleibt mir noch der Weg über meinen Server. Der kann sicher die Daten vom Zähler wandeln und weiter senden zum Deye.
Mal sehen, ob noch ein Tipp dafür kommt......

Ich hab einen guten Tip bekommen, das doch mit 3 CT zu machen. Es gibt wohl sehr zuverlässige/genaue dafür.
Und so wird der Platz wo der PE11 sitzt auch noch frei

Welche CT willst Du dafür verwenden?

Installiere die mitgelieferten CTs. Sie sind schneller und besser als Smartmeter.

Ich habe bei Ali bessere CTs bestellt, danke.

Woher weißt du, dass sie besser sind? Tausende Deye-Besitzer nutzen die mitgelieferten CTs und haben keine Probleme mit der Genauigkeit. Ich habe, wie viele andere Nutzer auch, das CT-Kabel mit einem CAT6-Kabel verlängert, kein Problem. Ich habe die Anzeige am Deye mit dem EVU-Zähler verglichen: plus/minus stimmt die Anzeige. Wenn es ein paar Watt Abweichung gibt, stört mich das nicht. Die Wallbox kann trotzdem nur Überschuss ins Auto laden.

Von einem engagierten User im photovoltaikforum. Hat wohl schon viele Anlagen aufgebaut.
Und rein physikalisch müssen geschlossene durchgehende Spulen ohne Klapp-Gedöns und kleiner im Durchmesser für die Leitungen genauer messen.

Aber mir ging es jedoch hauptsächlich um die Maße. Sind drei Messspulen in einem Gehäuse von 84mm Längsseite, die bekomme ich gut hinter der Klemmleiste vom Zähler unter :slight_smile:

Habe nun einen neuen Denkanstoß bekommen, dass es sich in dem Klappmechanismus nicht um durchgehende Spulen handelt, sondern um Ferrit, welches die Felder der Starkstromleitung erfasst. Auch wenn diese nicht korrekt sitzen gibt es Messungenauigkeiten.
Daher bleibe ich bei der favorisierten Version mit den besseren, geschlossenen CTs:
3 Phase Transformer

Das ist richtig. Ein Ferritkern. Im falle des Klappkerns ein geteilter Ferritkern. Der muss ordentlich geschlossen werden.

Wenn du die Starkstromleitung meinst: das ist egal wie die sitzt: sie muss durchs Loch gehen.

Ich glaube, dass gerade viel zuviel Problematik in das Thema CT hineininterpretiert wird.

Hier mal ein kleiner CT, das Holz ist ein Zahnstocher. Bewickelter Ferritkern, eine Drahtschleife, die nun weder durch die Kernmitte geht noch irgendwie genau plaziert aussieht. Spielt nämlich auch keine Rolle. Das einzige für die Genauigkeit wirklich wichtige ist die Windungszahl: denn der fliessende Strom im Innenleiter und der Strom in der Spule (vorausgesetzt sie ist sehr niederohmig abgeschlossen) stehen genau umgekehrt im Verhältnis der Windungszahl. Und da zählt jede einzelne Windung: fehlerhafte Windungszahl schlägt voll auf die Genauigkeit durch.

Alle weiteren Fehler macht man von außen: nicht niederohmig genug abgeschlossen, Ferritkern nicht geschlossen usw.