Also eine richtige Programmierung ist es nicht sondern nur verschieden Abstufungen aufgrund von Aussentemperatur, IG-Soll-Ist Differenz und noch einen PV-Überschuss-Modus.
Konkret überprüfe ich per automatisierung alle 10 minuten:
Aussentemperatur
- grösser 7 oder
- kleiner 7 und grösser 1 Grad
- unter 1 Grad
davon mache ich die Bedarfsfenster abhängig
Fenster für 1) 95% bis 45%
Fenster für 2) 95% bis 60%
Fenster für 3) 95% bis 90%
Und in den jeweiligen Fenstern steuer ich dann abhängig von der temperaturdifferen Soll-zu-Ist die echten Bedarfssteuerung die dann ans Faikin übermittelt wird.
für Fenster 2) in etwa so:
Diff>2 Grad = 95%
Diff>1 Grad = 95%
Diff>0,5 <1 Grad = 90%
Diff>0,2 <0,5 Grad = 85%
Diff>0,11 <0,2 Grad = 80%
Diff < 0,1 Grad = 60%
Ich habe auch über das ganze testen festgestellt das bei ausreichend Wärmebedarf der Räume auch ein Bedarf von 95% nur mit maximal 800 Watt Leistung (alle 3 IG) zu Buche schlägt. Das ist für mich völlig in Ordnung und somit lasse ich den Bedarf auch eher etwas höher anlaufen da meine Räume sonst echt lange brauchen um aufzuheizen. Im Verlauf des heizens wird ja dann eh langsam das soll erreicht und damit wird der Bedarf dann alle 10 minuten überprüft und nachgeregelt. Ausserdem habe ich das Gefühl das ein runterregeln des Bedarfs sich besser realisiert als ein hochregeln... kann aber auch nur ein Gefühl sein.
Sobald PV-Überschuss anliegt schalte ich dann auf 100% Bedarf dann kann die Anlage sich auch mal nehmen was sie mag. Dann geht sie auch erstmal auf 2,5 kW um dann aber später auch eher bei 1000 Watt zu pendeln.
Sobald der PV-Überschuss dann aus ist gehe ich wieder in die normal Steuerung zurück.
Ich hoffe das hilft vielleicht irgendwie. Da ich kein Programmierer bin habe ich das in HA automatisierungen realisiert und mehrfach verschachtelt.
Läuft aber die letzten Wochen wirklich souverän eigenständig und komofortabel. Ich mag es eher komfortabel als zu stromsparend ![]()