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Hallo mein Name ist Mo.
Ich habe in den letzten Tagen das Interesse an einer 600 Watt Balkonsolaranlage bekommen.
Jetzt habe ich mich beim Netzbetreiber bezüglich der Anmeldepflicht erkundigt.
Laut Anmeldeformular muss ich bestätigen, dass ich eine Wieland Steckdose benutze und ich die Elektroinstallation von einem Elektroinstallationsbetrieb prüfen lassen habe.
Kann ich den Wisch einfach unterschreiben ohne das sich das ein Elektroinstallationsbetrieb angeschaut hat?
Wird ein Mitarbeiter vom Netzbetreiber zu mir rauskommen und überprüfen, ob ich eine Wieland Steckdose benutze?
Vielen Dank für die Hilfe und Informationen
Gruß Maurice
Meines Wissens nach, besteht keine Pflicht ein Formular des Netzbetreibers zu verwenden.
Du könntest dich an den Informationen aus https://www.pv-magazine.de/2019/04/26/verbraucher-koennen-balkonmodule-jetzt-selbst-beim-netzbetreiber-anmelden/ entlang hangeln und kämst, u. A., zu diesem Musterbrief https://www.pvplug.de/wp-content/uploads/2019/04/DGS_Anmeldeformular_Steckdosen-Solarmodul.pdf
Dazu noch die Konformitätserklärung von deinem Micro-Wechselrichter.
Es ist mir nicht bekannt, dass die Wilandsteckdose gesetzlich Vorgeschrieben ist.
Vergleiche das Anmeldeformular der EnBw https://assets.ctfassets.net/xytfb1vrn7of/36JX48lHzgDRehx065HkSP/aa7f105c6d68e437bf7cba2b953ea0fe/anmeldung-einer-steckerfertigen-photovoltaikanlage-bis-600-w.pdf
Ebenso endet die Handhabe des Netzbetreibers am Zähler. Die Hausinstallation gehört ihm ja nicht.
Laut Anmeldeformular muss ich bestätigen, dass ich eine Wieland Steckdose benutze
Nein, das steht da nicht mal ansatzweise drinne.
Es werden mehrere Wahlmöglichkeiten für den Anschluß aufgelistet OHNE das Du dich auf eine festlegen mußt. Perfekt!
Ausfüllen den Wisch und ab damit.
"Zählerwechsel erforderlich" auf jeden Fall "weiß nicht" ankreuzen ... du bist doch kein Zählerexperte.
Wenn Du es formlos machst, weckst du nachher noch schlafende Hunde.
Wie will man
"Eine Stromeinspeisung in das Stromnetz des NB wird nicht erfolgen! Es ist sichergestellt, dass die selbst erzeugte Energie ausschließlich für den
Eigenverbrauch genutzt wird."
bei einem normalen Mikrowr sicherstellen?
Da steht ja nicht drin das der Anschluss durch einen Elektriker geprüft werden muss, sondern das die Elektroinstallation geprüft ist.
Ich würde das ausfüllen und fertg.
Man korrigiere mich bitte, falls ich falsch läge, aber die Wieland RST20 ist eine recht nette Steckdose, hat aber in concreto keinen wirklichen Vorteil, außer daß man sie nicht gar so leicht versehentlich aus der Steckdose ziehen kann. Das heißt, Du könntest genausogut auch eine CEE- oder eine Schukosteckdose nehmen. Draußen in der Wildnis des Balkons sind die Stecker Wind und Wetter ausgesetzt. Sobald Du Deine Verschaltung draußen aber so gestaltest, daß Regen bei Windstärke 12 unmöglich irgendeine Dose unter Wasser setzen kann (Wieland RST20 ist wasserdicht), sehe ich in der Wieland RST20 keinen Sinn. Dann tut's auch eine ganz normale CEE (bitte unbedingt die CEE-Buchse an der Wand und der CEE-Stecker am WR-Kabel!) oder eine Schukosteckdose, die von unten eingesteckt wird, damit Tropfwasser unmöglich nach innen laufen kann: https://www.elektrofachmarkt-online.de/schalterprogramme/div-schalter-steckdose/steckdosen-fuer-spezielle-anwendungen/wasserdichte-aufputzsteckdose-ip67.html
Du könntest sogar etwas ganz perverses tun: Bohrloch durch die Wand, Mantelkabel durch, außen eine AP-Wieland-RST20 setzen. Auf der Innenseite am anderen Ende des Kabels einen stinknormalen Schukostecker und den in eine Steckdose. Der Wieland-RST20-"Pflicht" wärst Du auf diese Weise nachgekommen, aber innerhalb des Hauses wäre wieder eine ganz normale Schukosteckdose, für die Du nun wirklich keinen Elektriker brauchst, den Du die nächsten fünf Jahre ohnehin nicht bekommst. Da die Installation genau wie ein Verlängerungskabel nicht mit der UV verbunden ist, kann man Dir von elektrischer Seite nichts. Und gegenüber den Netzbetreiber kannst Du jederzeit argumentieren, daß eine RST20 ja rangetüddelt läge. 😛 😉
Daniel